my personal valentine

gedanken zum „mensch sein“ und „sein“ ansich
was macht mich aus, was macht uns als menschen aus und wie beeinflussen wir das geschehen der gesellschaft – das wir?
wer ist dieses WIR und welchen einfluss hat es auf uns. natürlich gibt es hier keine allgemeingültigen antworten, vielmehr ist es ein meer an vielen unterschiedlichen punkten (ichs) die sich im wir zu einer gesellschaft bzw vielen gesellschaften formen. wie sehr hat nun dieses wir einen einfluss auf das eigene und wie kann man eine ausgeglichene position finden in der beides platz hat. in der nicht das ich gegen das wir und umgekehrt kämpft. wie sehr werden wir durch das kollektive gedächtnis einer nation, eines kontinents, einer kultur einer religion beeinflusst.
wie sehr werden wir durch medien durch merkantile und politische propaganda beeinflusst? können wir trotz alledem menschen, mit den nur dem menschen gegebenen eigenschaften, wie empathie, gedankliche reflexion, kreativität und der fähigkeit wissen zu erwerben sinnstiftendes denken und handeln kultivieren, und uns nicht von einer allmacht der logorythmen beherrschen lassen. wir denken, wir handeln, die maschine macht das wozu sie entwickelt wird. sie kann von sich aus keine ethischen und moralischen fragen reflektieren und daher auch nicht entsprechend handeln.
auf den spuren von ich und wir – beeinflusst von eigenen erinnerungen und vorstellungen, ergänzt durch materialien aus meiner persönlichen vergangenheit und gedanken die mir wichtig sind. persönliche reflexionen und recherchen, stimmungen, eindrücke, poesie, text und dinge die mir wichtig sind finden raum. diese fragen möchte ich aus einer persönlich angelegten reflexion heraus beleuchten.
im diesem kontext möchte ich den CARE gedanken aufgreifen und in einer erweiterten ebene denken. care übersetzt als sorge tragen. sorge tragen in einem größeren zusammenhang gesehen, heisst für mich einen respektvollen umgang mit allen lebwesen und zu anbeginn mit mir selbst zu etablieren. ich passe gut auf, dass meine energien fliessen können und ich sie in die für mich richtigen bahnen lenken kann. indem ich sorge für meine geistige, körperliche und seelische gesundheit trage, kann ich auch dem „du“ respektvoll begegnen. CARE als umbrella schirm gedacht, um soziale dimensionen von fürsorge und ökologische überlegungen zu kultivieren im sinne von pflegen, einen nährboden dafür schaffen. sorge tragen für die natur und den planeten, der durch neoliberale handlungsweisen und kapitalströme schon quasi auf der intensivstation liegt. durch CARE ein archiv von entschleunigten, nachhaltigen und respektvollen beziehungen aufbauen.