facettas

in dieser serie versuche ich mich dem thema polarisierung auf eine abstrakte art – durch bilder anzunähern. es geht um worte, denkmuster, die wir unreflektiert übernehmen und die unser leben manchmal bewusst aber sehr oft auch unbewusst beeinflussen. diese denkmuster bestimmen unsere konversationen und unser handeln.

private und öffentliche dialoge sind durch ein abgrenzen und eingrenzen von theorien geprägt.

es ist wichtig dass es eine kultur der kritik gibt, aber wir sind erst am anfang kommunikation wirklich zu lernen. in offenen diskusionen werden heikle aspekte oft gar nicht angesprochen, sie dürfen nur versteckt geäußert werden. es scheint in unserer kultur eine tendenz verankert zu sein dinge einseitig zu betrachten, die wir uns noch nicht wirklich bewusst gemacht haben. ein aspekt wird verstärkt und andere werden ausser acht gelassen, im alltagssprachgebrauch ausgedrückt, die dinge gut oder schlecht reden. deshalb ist es mir ein dringendes anliegen eine arbeit zu machen bei der die vielfalt und vielschichtigkeit von situationen, dingen, handlungen, gegebenheiten im zentrum stehen. die welt ist so aufgebaut, dass alles mit allem verbunden ist. wir stehen in einem permanenten dialog mit unserer umwelt, in korrespondenz, interaktion und veränderung. das heisst es gibt ganz viele faktoren und sie alle beeinflusssen das ergebnis. je mehr faktoren erkannt werden desto höher ist die wahrscheinlichkeit dass das vorhaben gelingt bzw, die situation positiv gelöst werden kann. ich möchte hier bewusst kein beispiel nennen, die formulierung abstrakt halten, um es auf mehreren ebenen anwendbar zu machen.