diversity

ist ein diskurs über die vielfalt mit dem untertitel „ich und das andere“.

vielfalt im sinne einer begegnung mit dem anderen, mit einem fremden, dem unbekannten. vielfalt ist derzeit ein sehr aufgeblähter und oft verwendeter begriff. für mich geht es um das selbst, das eigene selbst und das andere selbst. die vielfalt in der natur und die vielfalt der menschen als teil der natur. ihre charaktere, ihre eigenheiten, gewohnheiten lebensformen. es gibt viele grobe und laute aussagen zu diesem thema. ich denke, vielfalt ist auch eine frage von sehr kleinen unterschieden in den gewohnheiten, gebräuchen, lebensformen und deren entwicklungen.

viele lebensformen drohen gänzlich zu verschwinden oder sich unwiderruflich zu verändern. was sind ihre substanzen, essenzen, was steckt hinter diesen lebensformen, wie können wir sie unterstützen, jedoch ohne ihre eigenheiten, ihre wesenheit, ihre merkmale, und die einzigartigkeit ihrer charaktere zu verraten? welche strukturen könnten ihnen helfen zu wachsen und sich zu regenerieren, um in eine fruchtbare zukunft zu gehen.

der andere ist kein fremder. wenn ich meinen geist öffne und versuche, die bedürfnisse des anderen zu beobachten, zu sehen und zu fühlen, die lebensweisen, die unterschiedlichen sprachen, das verhalten, die mentalitäten verstehen lerne, dann kann ich analysieren, welche individuelle und nachhaltige unterstützung benötigt wird, damit sich ein starkes selbst entwickeln kann und das selbst harmonie im leben seiner ursprünglichen form sammeln kann und in dieser lebensform ohne angst vor zerstörung weiterhin leben kann.